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Ein Ort, an dem sie sich sicher und geborgen fühlen

Lesedauer: 2 Minuten 11.12.2020 Aktuelles & Trends

proALPHA unterstützt auch 2020 das Caritas-Förderzentrum St. Christophorus in Kaiserslautern

„Bleiben Sie zuhause!“ So lautet der Appell der Bundesregierung. Da die Fallzahlen derzeit massiv steigen, sind die Menschen wieder angehalten, ihre Kontakte einzuschränken. Besonders für Wohnungslose ist die Corona-Krise eine große Herausforderung. Das Christophorus-Heim bietet 40 Schlafplätze für ÜbernachterInnen, aktuell sogar dauerhaft. Insgesamt beheimatet das Förderzentrum 110 Frauen und Männer im Alter von 16 bis 75 Jahren.

Wir haben Peter Lehmann, Leiter des Christophorus-Heims, letzte Woche zur aktuellen Situation befragt.

Frage (F): Herr Lehmann, wie ist die Lage gerade bei Ihnen? Gibt es genügend Unterkünfte?

Peter Lehmann (PL): Zur Zeit können wir trotz der Corona-Pandemie die obdachlosen Menschen noch in unserem Haus aufnehmen. Mit der Stadtverwaltung Kaiserslautern wurde vereinbart, dass die Menschen aufgrund der Kälte und der Pandemie längerfristig bei uns bleiben dürfen. Normalerweise sind nur fünf Nächte im Monat möglich.

F: Corona hat die Situation weiter verschärft… wie lassen sich die aktuellen Hygieneregeln bei Ihnen umsetzen?

PL: Unser Hygienekonzept wird sowohl von den BewohnerInnen als auch von den MitarbeiterInnen vorbildlich umgesetzt, zum Beispiel einzeln eintreten, Hände waschen, Hände desinfizieren, Abstand halten, Mund-Nasenschutz tragen, usw.

F: Was benötigen die Obdachlosen derzeit am nötigsten?

PL: Ganz wichtig ist im Moment ein Ort, an dem sie sich sicher und geborgen fühlen. Einige Menschen brauchen auch medizinische und pflegerische Unterstützung.

F: proALPHA engagiert sich seit Jahren für Ihren Verein. Für was werden Sie die 4.500 € einsetzen?

PL: Seit einigen Monaten dürfen unsere ehrenamtlichen Frisörinnen nicht mehr ins Haus kommen. Wir möchten deshalb unseren BewohnerInnen Gutscheine für einen Frisörbesuch schenken. Des Weiteren möchte wir gerne im Frühjahr ein Fest mit den BewohnerInnen feiern, da in diesem Jahr alle großen Feiern, wie zum Beispiel das Fest der hl. Elisabeth, 100 Jahre Caritas und alle Weihnachtsfeiern ausgefallen sind. Für unsere BewohnerInnen sind diese Feste immer ein großes Erlebnis, sie erleben Gemeinschaft und Freude dabei. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die medizinische Versorgung. Einige BewohnerInnen sind nicht mehr krankenversichert, deshalb müssen wir oft bei der Medikamentenbeschaffung aushelfen.

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