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Ist der Weihnachtsmann einer der großartigsten Unternehmer?

Lesedauer: 4 Minuten 23.12.2021 Aktuelles & Trends

Wir sehen uns das Business Modell des Weihnachtsmannes genauer an.

Wem ist es noch nicht begegnet: das berühmte Business-Modell Canvas. Das nehmen wir uns nun als Vorlage, um das Geschäftsmodell von Santa Claus genauer unter die Lupe zu nehmen.

Millionen Kunden und Fans weltweit, eine Kundentreue zum Neidisch werden und nur einen Tag Arbeit: Das Business-Modell vom Weihnachtsmann sieht auf den ersten Blick perfekt aus. Ist es das auch noch, wenn wir mit dem Abgleich fertig sind? Wir hoffen es auf jeden Fall.

  1. Alleinstellungsmerkmal – er hält, was er verspricht
    Wenn es um den Weihnachtsmann geht, so sind das Ziel und das Leistungsversprechen klar definiert: Jeder Kinderwunsch soll erfüllt werden und obendrein sollen auch noch alle Kunden ein unvergessliches Weihnachtsfest erleben. Wie er das schafft? Dank seines einzigartigen Geschenke-Lieferservice.
     
  2. Kundensegment – ein riesiger Markt
    Der Weihnachtsmann ist kein Nischenanbieter. Er bedient die breite Masse, und zwar ohne dabei auf demografische Unterschiede zu achten. Allerdings lässt sich bei diesem Punkt durchaus argumentieren, dass er sich seine Kunden nicht selbst aussuchen kann.
     
  3. Umsatz – das Geschäft boomt
    Wer verbringt zu Weihnachten nicht gerne Zeit mit seinen Liebsten? Und da dürfen Geschenke keinesfalls fehlen. Laut dem Handelsverband Deutschland (HDE) ist in diesem Jahr ein Weihnachtsumsatz von mehr 111,7 Milliarden Euro zu erwarten. Das entspricht einem Plus von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
    Abgesehen davon darf sich der Weihnachtsmann auch auf ganz viele Daten freuen, immerhin verraten wir ihm unsere größten Wünsche.

  4. Absatzwege – auf allen Kanälen unterwegs
    Die traditionelle Transportmöglichkeit per Rentier-Express gilt inzwischen als ein wenig überholt. Heutzutage macht er es sich lieber in der „Cloud“ bequem und lässt die Geschenke über diverse Lieferservices zustellen.
    Er erreicht uns also nun nicht nur physisch, sondern sogar virtuell. Jedes Jahr werden mehr und mehr Geschenke online über das Smartphone gekauft. Hier hat die Pandemie auch ihren Teil dazu beigetragen. Laut einer Studie des bitkom erledigen inzwischen 86 Prozent der Befragten ihre Weihnachtseinkäufe übers Web.
     
  5. Kundenbeziehung – eine riesige Community voller Nostalgie
    Wenn es um das Aufbauen von Kundenbeziehungen geht, ist Santa ein wahrer Meister. Wer mag ihn denn nicht – diesen sympathischen, etwas fülligeren Mann mit dem weißen Bart?
    Außerdem ist er rund um seinen einzigen Arbeitstag mitunter das am häufigsten besprochene Thema, ob im Büro oder daheim. Er verbindet Menschen miteinander, schafft ganze Communities um ihn herum und erfüllt uns jedes Jahr aufs Neue mit nostalgischen Erinnerungen an vergangene Weihnachtsfeste.

  6. Kernaktivitäten – Storytelling und Data Mining
    Der Weihnachtsmann ist ein wahrer Geschichtenerzähler und er nimmt sich die Zeit, jeden seiner Kunden wirklich zu verstehen und seine innersten Wünsche in Erfahrung zu bringen. Die Pflege der Kundenbeziehung steht bei ihm ganz oben auf der Agenda und er weiß, wie er die persönlichen Informationen ganz gezielt verwenden kann, um seine Kunden glücklich zu machen.

  7. Schlüssel-Ressourcen – eine Marke zum Lieben
    Der Weihnachtsmann ist eine Marke, die man beinahe lieben muss. Was auch immer sein Bild trägt, gewinnt automatisch an Wert. Er weiß genau, wie er seine Kunden emotional berühren und bewegen kann.
    Doch auch seine Plattformen sind essenziell, denn wie oben schon genannt, verbindet er Menschen miteinander und schafft Gemeinschaften unter ihnen. Mit den gesammelten Kundendaten gelingt ist ihm jedes Jahr aufs Neue, seine Kunden zu überraschen und zu erfreuen.
     
  8. Schlüssel-Partner – eine aktive Gemeinschaft
    Ähnlich wie Facebook erstellt auch der Weihnachtsmann seine Geschichten nicht selbst. Er verlässt sich hier voll und ganz auf seine Fangemeinde. Neben seinen Elfen und den Rentieren sind auch seine Kunden ein unentbehrlicher Faktor, wenn es um das Schaffen von Mehrwert geht. Sie dekorieren, erzählen Geschichten und unterstützen beim Kauf und Verpacken von Geschenken.

  9. Kosten – alles hat seinen Preis
    So wie Uber keine eigenen Autos hat und Airbnb keine eigenen Zimmer, so besorgt auch der Weihnachtsmann die Geschenke nicht selbst. Das wäre viel zu viel Arbeit und auch viel zu teuer. Indem er seine Kunden hier mit einbezieht, schafft er ein skalierbares und kosteneffizientes Geschäftsmodell.

Was können wir von ihm lernen?
Der Weihnachtsmann ist nicht nur ein inspirierender Geschichtenerzähler, sondern auch jedermanns Freund. Er bedient einen Massenmarkt und baut kontinuierlich seine Fangemeinde aus, die wiederum dazu beiträgt, Mehrwerte zu generieren. Er setzt die gesammelten Daten ganz gezielt ein und kreiert damit eine Marke, die seine Kunden lieben und die jeder kennt.

Quelle: https://designabetterbusiness.com/2017/12/21/why-the-business-model-of-santa-claus-is-so-successful/ 

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