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Nächste Schritte und Zukunftsvisionen: Der neue Vorstand des VDMA

Lesedauer: 3 Minuten 15.12.2020 Aktuelles & Trends

Michael Finkler, der neue Vorstandsvorsitzende, im Interview

Der VDMA Software und Digitalisierung hat Anfang Oktober einen neuen Vorstand gewählt. Die Wahl der Mitglieder für den neuen Vorstandsvorsitzenden fiel auf Michael Finkler, Geschäftsführer der proALPHA Business Solutions GmbH. Was nun seine zukünftigen Pläne sind und welche Bedeutung diese Rolle für ihn persönlich hat, das verrät er uns im Interview.

  1. Herr Finkler, Sie sind nun im Vorstand des VDMA. Was zeichnet den VDMA als Verband der Maschinen- und Anlagenbauer besonders aus?
    Der VDMA ist mit rund 3.300 Mitgliedern der größte Industrieverband Europas, mit 125 Jahren immer noch eine sehr mächtige, agile Organisation und das wichtigste Sprachrohr des Maschinenbaus in Deutschland und Europa. Der Maschinen- und Anlagenbau steht zweifelsfrei für weltweit geschätzte Innovationskraft. Er ist unbestritten Lösungsgeber für viele Herausforderungen unserer Zeit, sei es für die Energiewende, den Klima- und Ressourcenschutz, die Medizin, die Elektromobilität und die Digitalisierung. Die Liste ist schier endlos. Der VDMA ist mit seinen rund 500 Mitarbeitern zugleich auch einer der angesehensten Ansprechpartner der Politik in Deutschland und Europa. Der Austausch mit Bonn und Brüssel, über die dortigen politischen Vertretungen, ist sehr eng.
    Gerade in der jetzigen Zeit von Corona, von weltwirtschaftlichen Verwerfungen, vielfältigen Sanktionen, der Energie- sowie Mobilitätswende und einer aufkommenden Plattformökonomie sind die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus vielfältigen globalen Herausforderungen ausgesetzt. Der VDMA unterstützt mit Rat und Tat seine Mitglieder in diesen stürmischen Zeiten.
     
  2. Welche Bedeutung hat es für Sie persönlich, jetzt Vorstandsvorsitzender zu sein?
    Diese Funktion ist eine echte Herausforderung und zugleich mit hoher Verantwortung versehen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Digitalisierung eine der wesentlichsten Zukunftsfragen der Maschinenbauunternehmen darstellt. Nach vier Jahren als stellvertretender Vorsitzender und meinem Engagement in Expertenkreisen wie Plattformökonomie und Künstliche Intelligenz, habe ich mich dieser Wahl gerne gestellt und mich über das Ergebnis sowie den Vertrauensbeweis der Mitglieder sehr gefreut.

    „Ich habe mich dieser Wahl gerne gestellt und mich über das Ergebnis sowie den Vertrauensbeweis der Mitglieder sehr gefreut“,
    Michael Finkler, Geschäftsführer Business Development bei proALPHA
    finkler
  3. Was sind nun Ihre nächsten Schritte beziehungsweise Pläne als Vorstandsvorsitzender?
    Dieser größte VDMA Fachverband Software und Digitalisierung hat das Ziel, die Digitalisierung im Maschinen- und Anlagenbau umfangreicher und schneller voranzutreiben. Die Themenfelder dabei sind sehr vielseitig. Schwerpunkte sind: Plattformökonomie, Künstliche Intelligenz, digitale Geschäftsmodelle, Servicemanagement, ERP, MES, CRM, Logistik, Business Intelligence, Product Engineering, User Experience, Softwareentwicklung, Projektmanagement und digitale Transformation.
    Der Fachbereich unterstützt dabei alle Mitglieder des VDMA im Hinblick auf die digitale Transformation von Prozessen, Produkten und Organisationen mit einem gezielten Angebot an Publikationen, Veranstaltungen, Messeaktivitäten, Studien und Arbeitskreisen.
    Außerdem betreuen wir das wichtige Themenfeld Industrial- und Cyber-Security sowie Cyber-Politik. Dieser Bereich ist aktuell besonders gefordert, da alleine in den vergangenen 2 Monaten 23 Mitglieder Opfer schwerer Cyberangriffe wurden, darunter auch proALPHA Anwendungsunternehmen.
     
  4. Welche Projekte wird es in Zukunft geben?
    Aktuell befinden wir uns mit dem gesamten Vorstand und der Hauptgeschäftsführung des VDMA in einem Strategieprozess und legen die Schwerpunkte für die kommenden Jahre fest. Wesentliche Handlungsfelder habe ich bereits genannt und sehe darüber hinaus Handlungsbedarf im Bereich der digitalen Transformation.
    Wir müssen unseren Mitgliedsfirmen und auch proALPHA Kunden Anleitungen an die Hand geben, um den Transformationsprozess ganzheitlich und strukturiert anzugehen. Der Schwerpunkt muss auf dem Bereich des Marktes, der Kunden und der Produkte liegen. Im Ergebnis muss eine Digitalisierungs-Roadmap für das Unternehmen entstehen, eingebunden in eine unternehmensweite Digitalisierungsstrategie.
    Aktuell werden zu viele Digitalisierungsprojekte abteilungsgetrieben, häufig sehr hemdsärmelig durchgeführt. Sie sind nicht in eine Gesamtdigitalisierungsstrategie eingebunden.

  5. Welche Bedeutung hat die Zusammenarbeit mit dem VDMA für proALPHA?
    Das Engagement in Verbänden und Forschungskooperationen ist für proALPHA essentiell, um zukünftige Produkte und Dienstleistungen marktgerecht anbieten zu können. Als Geschäftsführer der proALPHA Gruppe bin ich seit Jahren sowohl im VDMA als auch Bitkom sowie anderen Forschungskooperationen persönlich tätig. Hieraus sind zwischenzeitliche diverse innovative Ideen und Produkte entstanden, die sich teils noch gerade in der Entwicklung befinden.
    Darüber hinaus beraten wir unsere Kunden und externe Organisationen in Fragen der Digitalisierung, resultierend aus diesem Engagement in Forschungskooperationen und Verbänden. So halte ich selbst häufig Vorträge vor dem Management unserer Kunden, bei Industrie- und Handelskammern, Ministerien, Kooperationspartnern usw.

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