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Produktkonfigurator: Einsatz in der SmartFactoryKL

Lesedauer: 3 Minuten 28.09.2021 Aktuelles & Trends

So verwendet die SmartFactoryKL den Produktkonfigurator von proALPHA

Produktkonfiguratoren sind aus der smarten Fabrik kaum mehr wegzudenken. Aber warum ist das so und wie genau sieht der Einsatz unseres Produktkonfigurators im Rahmen der Technologie-Initiative SmartFactory KL e.V. aus? Dazu sprechen wir mit Markus Berg, dem Entwicklungsleiter im Bereich Business Processes bei proALPHA.

Markus Berg
Entwicklungsleiter im Bereich Business Processes bei proALPHA
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  1. Kurzer Background-Check: Wie sieht unsere Kooperation mit der SmartFactoryKL aus?
    Wir arbeiten inzwischen seit über 9 Jahren mit der SmartFactoryKL zusammen. Dort entwickeln wir gemeinsam mit anderen Mitgliedern Konzepte, mit denen wir den zukünftigen Herausforderungen der Produktion entgegentreten können. Heutzutage werden Innovations- und Produktlebenszyklen immer kürzer während die Nachfrage nach individuellen Produkten steigt. Die Produktion muss hier ein hohes Maß an Flexibilität aufweisen, um am Markt erfolgreich zu sein und zu bleiben.

    Wir fokussieren uns auf produzierende Unternehmen aus dem Mittelstand, die tagtäglich genau diese Herausforderungen meistern müssen. Deswegen ist es für uns wichtig, gemeinsam mit der SmartFactoryKL innovative Produktionskonzepte zu entwickeln und unsere Software für Themen aus dem Industrie 4.0-Umfeld sowie zum Einsatz von Methoden der KI fit zu machen.
     
  2. Der proALPHA Produktkonfigurator ist in der SmartFactoryKL im Einsatz. Wie genau wird er dort verwendet?
    Im Demonstrator der SmartFactoryKL ist proALPHA als ERP-System im Einsatz: Von der Auftragsanlage bis hin zur Rück- und Fertigmeldung ist unsere Software komplett in die Anlage integriert. Ein Aspekt ist dabei die individuelle und flexible Produktion sowie Losgröße 1.

    Um diese effizient abzubilden, wird das Produkt über unseren Produktkonfigurator konfiguriert, und zwar inklusive einer interaktiven 3D-Ansicht des Produktes noch während des Konfigurationsprozesses. Die Konfiguration wird dann ohne weiteres manuelles Eingreifen an die Anlage weitergegeben und dort entsprechend gefertigt. Die automatischen Rückmeldungen zu den einzelnen Fertigungsschritten sorgen dafür, dass der Fortschritt im Produktionsprozess jederzeit auch in proALPHA ersichtlich ist.

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  3. Was ist das Besondere am proALPHA Produktkonfigurator?
    Der Produktkonfigurator ist sehr stark in unser ERP-System integriert. Das Besondere ist, dass aus ihm heraus nicht nur die üblichen Konfigurationen erstellt und validiert werden können (auch optisch in 3D bereits während des Konfigurationsprozesses). Er kann auch direkt den Produktionsprozess anstoßen, die Zeichnungen über eine CAD-Kopplung generieren sowie eine Kostenkalkulation durchführen – und wenn gewünscht auch eine konfigurationsspezifische Anleitung erzeugen.

    Durch die Integration in das ERP-System kann all das beispielsweise durch ein*e Mitarbeiter*in aus dem Vertrieb, der*die dazu dann weder die Konstrukteure noch eine Arbeitsvorbereitung oder Fachwissen bezüglich der Machbarkeit benötigt. Über ein B2B-Portal kann die Konfiguration aber auch gleich vom Kunden durchgeführt werden. Die durchgängige Integration in proALPHA sorgt dafür, dass der Konfigurator dabei immer mit aktuellen Daten – wie z.B. mit korrekten Preisen – arbeitet.

  4. Warum sind Produktkonfiguratoren aus der smarten Fabrik nicht mehr wegzudenken?
    Kunden wollen ihre Produkte möglichst flexibel und individuell gestalten. Damit das wirtschaftlich umsetzbar ist, braucht es Produktkonfiguratoren. Denn ohne sie wäre der Mehraufwand in der Arbeitsvorbereitung und der Konstruktion bei einer Produktion in Losgröße 1 viel zu hoch.

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  5. Wie kann der Mittelstand von Produktkonfiguratoren profitieren?
    Insbesondere der Mittelstand zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität gegen über dem Kunden aus. Spezielle Wünsche werden – wenn möglich – immer erfüllt. Durch einen Konfigurator wird dies deutlich effizienter machbar. Sowohl auf der Kostenseite als auch bei der Lieferzeit sind so große Einsparungen möglich.
    Daneben stellt der Einsatz eines so durchgängig integrierten Produktkonfigurators wie unserem auch die Einhaltung der Prozesse sicher und reduziert damit die Möglichkeit für Fehler deutlich.
     
  6. Welche Handlungsempfehlungen lassen sich aus dem Einsatz in der SmartFactoryKL ableiten?
    Industrie 4.0 ist praxistauglich. Immer mehr unserer Kunden beschäftigen sich mit dem Thema und beginnen damit, Projekte umzusetzen: Sei es um neue Geschäftsmodelle zu generieren, die Produktion effizienter zu gestalten oder die Qualität auf ein besonders hohes Niveau zu heben.
    Der Einsatz eines Produktkonfigurators im Industrie 4.0-Kontext ist dabei ein logischer Schritt, der in vielen Fällen zur Effizienzsteigerung beiträgt. 

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