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Wir setzen Standards: proALPHA ist nun ISO-zertifiziert

Lesedauer: 3 Minuten 20.12.2021 Aktuelles & Trends

Geprüft und zertifiziert – Wir haben den Prozess für ISO 9001 gemeistert

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Im Frühjahr 2021 haben wir den „Rucksack der ISO Zertifizierung“ geschultert und uns auf den Weg gemacht. Jetzt, nach weniger als einem dreiviertel Jahr sind wir bereits am Ziel.

Warum die ISO-Zertifizierung für uns wichtig ist, welche Hürden wir im Projekt zu überwinden hatten und wie unsere nächsten Schritte jetzt aussehen, darüber sprechen wir mit unserem Beauftragten für Qualitätsmanagement Ulrich Becker.

Dr. Ulrich Becker
QM-Beauftragter bei proALPHA

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  1. Warum brauchen wir eigentlich eine ISO-Zertifizierung?
    Durch die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems profitieren wir von der nachhaltigen Verbesserung unserer Produkt- und Servicequalität. Der Anfang ist gemacht. Jetzt geht es kontinuierlich weiter.

    Wir vertiefen das Vertrauen unserer Kunden in uns und steigern die Wettbewerbsfähigkeit, auch in den Fokusbranchen regulierter Industrien, wie zum Beispiel der Pharma- und Medizintechnik.
    Unsere Ziele sind das Monitoring von Prozessen zur Verbesserung der Prozesseffizienz und -leistung mit geeigneten Kennzahlen, sowie der Produkt- und Prozessqualität.


    Dank optimierter Abläufe und dem Blick auf die Fehlervermeidung trägt das QM-System dazu bei, Qualitätskosten in den Fokus zu rücken. Mithilfe eines umfassenden Risikomanagements wollen wir Risiken erkennen und vermeiden. Zudem steigt die Mitarbeiterzufriedenheit durch strukturierte Prozesse und klare Verantwortlichkeiten.
     
  2. Was waren die Hürden und die Highlights im Zertifizierungsprozess?
    Zu Beginn war das Projekt wie ein großes Wollknäuel, bei dem wir erstmal den Anfang finden mussten: Das Ziel war klar, der pragmatische Weg dorthin aber lag im Nebel. Es galt herauszufinden: Was brauchen wir konkret für die Auditierung? Wer sind die richtigen Ansprechpartner*innen in den jeweiligen Bereichen? Wie laufen dort die Prozesse ab? Was ist dokumentiert, was wird gelebt und muss aber noch dokumentiert werden? Und was fehlt noch ganz?

    Außerdem mussten wir gewisse formale Anforderungen der DEKRA an den Standorten erfüllen. Die entsprechenden Mitarbeiter*innen zusammenzubringen und freie Zeiten in den vollen Terminkalendern zu finden, war nicht immer einfach.


    Als wir es jedoch geschafft hatten, das Eis zu brechen, trafen wir auf eine große Bereitschaft in unserem kollegialen Umfeld. Das war wirklich großartig und zeigte sich auch in der Begeisterung der Auditoren für uns und unser Unternehmen. Es war wirklich spannend, proALPHA mal von ganz anderen Seiten kennenzulernen.
     
  3. Wie sah der Projektablauf aus?
    Zunächst haben wir gemeinsam mit einem Berater für Qualitätsmanagement einen Plan mit den entsprechenden Projektmeilensteinen und Maßnahmen erstellt, in dem konkrete To-Dos festgehalten wurden. Dann ging es an die praktische Abbildung der Kapitel des ISO-Managementsystems in unserer BIC Cloud, in der die Prozessmodellierung stattfindet. Hier haben wir später auch fehlende Prozessbeschreibungen initiiert und begleitet.

    Ein weiterer wichtiger Schritt, um die Normenanforderung zu erfüllen, war die Erarbeitung eines Formats von Word-Dokumenten für die praktikable Dokumentenlenkung mit und in BIC CLOUD.
    Parallel haben wir mit dem Schrotschussprinzip Umfragen durchgeführt, um herauszufinden, welche zu lenkenden Dokumente es aktuell gibt und wie diese idealerweise aussehen könnten.
    Im Juli starteten wir endlich mit dem QM-Blog, um eine ins Unternehmen gerichtete Kommunikation aufzubauen. Als wir uns der Zielgeraden näherten, folgte dann die Organisation eines internen Audits und später dann jene des Zertifizierungsaudits.
     
  4. Welchen Mehrwert bringt die Zertifizierung für uns und unsere Kunden?
    Die Zertifizierung belegt unsere Qualität. Was unsere Kunden sonst mündlich zugesichert bekommen, können sie jetzt Schwarz auf Weiß sehen. Das schafft einerseits mehr Vertrauen in der Zusammenarbeit und erleichtert uns andererseits die Marktzugänglichkeit.
     
  5. Wie geht es jetzt weiter? Wie sehen die nächsten Schritte aus?
    Jetzt geht die Arbeit weiter, immerhin gibt es noch einiges zu tun. Wir werden das bewährte Audit-Tool von unserem Gruppenunternehmen Böhme & Weihs implementieren, um so unsere QM-Tätigkeiten toolgestützt fortzuführen. Außerdem müssen wir die Abstellmaßnahmen einleiten, die wir aus den internen und externen Audits mitnehmen konnten.

    Doch uns erwarten auch einige größere Projekte. So arbeiten wir derzeit an einem Roll-out-Plan für unsere internationalen Standorte und investieren viel Zeit und Mühe, um die Unternehmensprozesse in der BIC Cloud zu komplettieren. Auch haben wir einige Empfehlungen von unseren Auditoren bekommen, die wir jetzt Schritt für Schritt umsetzen werden.
ISO-Zertifizierung

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