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Mit einem grünen ERP zu wirtschaftlicher Größe

Lesedauer: 4 Minuten 30.08.2022 Aktuelles & Trends

Wie Energiemanagement und KI den Weg zur Klimaneutralität ebnen

Neben dem großen Thema Resilienz, das derzeit in aller Munde ist, rückt auch das Thema Nachhaltigkeit weiterhin immer stärker in den Fokus. Auch hier gehen das ERP-System und die Digitalisierung Hand in Hand mit dem Streben nach einem nachhaltigeren Wirtschaften. Künstliche Intelligenz und ein smartes Energiemanagement lassen auch den nächsten wichtigen Punkt auf der Agenda in greifbare Nähe rücken: Das Ziel der Klimaneutralität.

Nachhaltigkeit als wichtiger Schlüssel für wirtschaftliches Wachstum

Größere Widerstandsfähigkeit ist das eine. Es gibt aber ein weiteres Thema, das auf der Agenda der Geschäftsführung ganz oben steht: Nachhaltigkeit. Laut einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom wollen 45 Prozent der Unternehmen bereits bis zum Jahr 2030 klimaneutral sein – weitere 37 Prozent bis 2040. Dabei wird vor allem die Digitalisierung eine große Rolle spielen: Denn jedes Unternehmen, das eine konkrete Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt (52 Prozent) oder plant (37 Prozent), integriert darin digitale Technologien. Bei einem Viertel (24 Prozent) sind digitale Technologien für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele sogar entscheidend.

Eine weitere Bitkom-Umfrage zeigt: acht von zehn Unternehmen in Deutschland sind der Meinung, dass die Digitalisierung der Industrie – Stichwort Industrie 4.0 – zu einer nachhaltigen Produktion beiträgt. Auch in diesem Fall rückt die Lieferkette in den Fokus der Aufmerksamkeit: Unternehmen können nur nachhaltig agieren, wenn sie den Weg ihrer Produkte genau im Blick haben, von der Rohstoffbeschaffung über die Produktion und Lagerhaltung bis hin zur Lieferung und jeder Transportverbindung dazwischen.

ERP-Systeme in Kombination mit intelligenten Lösungen für Energie- und CO2-Management können hier eine gewichtige Rolle spielen, wenn es darum geht zu verstehen, wie ein Unternehmen nicht zuletzt in der industriellen Fertigung CO2-Emissionen erkennen und einsparen kann.

Hinzu kommt das Thema Nachhaltigkeit, das insbesondere der Mittelstand adressieren sollte – denn sowohl Regulierungen auf EU- als auch Bundesebene verpflichten ab dem Geschäftsjahr 2023 ebenso Unternehmen ab 500 Mitarbeitern und einem entsprechenden Umsatz zur Nachhaltigkeitsberichtserstattung. Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der Europäischen Kommission wurde im April 2021 vorgelegt. Im Juni 2022 wurden neue Vorschriften vorgestellt. KMUs werden ab dem Jahr 2026 berichtspflichtig. Dabei wird die Zahl der Mitarbeiter auf 250 abgesenkt, ab der ein Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen ist. Für KMUs besteht außerdem die Möglichkeit, während eines Übergangzeitraums eine Ausnahmeregelung in Anspruch zu nehmen, mit der sie bis 2028 von der Anwendung der Richtlinie befreit sind. 

Ein smartes ERP für mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Und wie können Zukunftstechnologien für mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette sorgen? Das ERP ist im Industrieumfeld dafür ein entscheidender Faktor: Unternehmen können ganzheitlich das Ziel der Klimaneutralität mit Hilfe einer hochintegrierten CO2-Managementsoftware in Verbindung mit dem ERP-System als Rückgrat der gesamten Wertschöpfung verfolgen . Als Single Source of Truth bildet das ERP die Basis für alle Analysen und Maßnahmen – allen voran das ganzheitliche CO2-Management bis hin zur Klimaneutralität. Es setzt sich zusammen aus:

  • Kontinuierlichem CO2-Tracking
  • Erarbeitung von Reduktionsstrategien
  • Umsetzung der Reduktionsmaßnahmen
  • Überwachung der Emissionsentwicklung

Die Standard-Anbindung an alle CO2-relevanten Datenpunkte sowie die Integration weiterer Analyse-Applikationen wie etwa Business-Intelligence-Lösungen sind dabei unabdingbar. Die so generierten Daten aus ERP, MES (Manufacturing Execution System) und beispielsweise TMS (Transport Management System) sind die Basis. Ein auf CO2-Neutralität spezialisiertes System ermöglicht dann eine umfangreiche Erst-Analysen der Emissionen.

Verschiedenen, auf CO2-Tracking spezialisierten Softwareanbieter bereiten die Daten dazu überwiegend auf. Die Berechnung der CO2-Emissionen erfolgt nach Standards wie GRI, DNK, SBTi und EU Taxonomy. Daraus ergeben sich die CO2-Bilanz und der CO2-Fußabdruck. proALPHA bietet hierfür die Modularlösung seines Gruppenunternehmens ENIT, ein Spezialist für Energie- und CO2 Management an.

Auf Basis des ERP-Systems erfolgt anschließend die Reduktion der CO2-Emissionen in allen relevanten Bereichen – zum Beispiel gehören die Lieferkettensteuerung, Materialdisposition, Produktentwicklung und Produktionsplanung genauso wie die Absatzplanung, Fahrzeugflotte, Transportsysteme und selbstverständlich auch sämtliche Vertriebsaktivitäten dazu.

Für Unternehmen, die sich Nachhaltigkeit als Ziel gesetzt haben, bringen innovative Technologien auch handfeste Vorteile: Dank einem KI-gestützten ERP lassen sich Maschinen und Anlagen besser steuern, warten und agil betreiben inklusive einer bedarfsgerechten Anpassung von Lasten. Dadurch wird die Effizienz der Produktion als Ganzes gesteigert. Überproduktion gehört dank einer verbesserten Absatzplanung und Materialdisposition der Vergangenheit an.

Fazit

Unternehmen, die die Themen Resilienz und Nachhaltigkeit angehen möchten und ein entsprechendes ERP-System im Einsatz haben, können mit vielen konkreten Vorteilen rechnen:

1. Einsparung von Kosten

2. Erhöhung der Produktivität

3. Einsparung von Ressourcen

4. Erleichterung des Energieaudits durch kontinuierliches Energiemanagement

5. Erleichterte Fehlersuche bei kritischen Betriebszuständen

6. Höhere Datengenauigkeit

Die Fertigungsunternehmen weltweit sind mit enormen Problemen konfrontiert, die massive Störungen der globalen Lieferketten zur Folge haben. Daher müssen diese unbedingt gehärtet werden und das nachhaltig. Der digitale Backbone eines Unternehmens, das ERP-System, sollte demnach mit KI ausgestattet werden. Nur so lässt sich das Ziel der Klimaneutralität langfristig und nachhaltig erreichen.

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